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eins ist sicher

Gemeinsam bewegen wir mehr

eins ist sicher: Arbeitsschutz ist Kult!

Rundum sicher und gesund
Dieses Ziel lässt sich nur erreichen, wenn es in Ihrem
Unternehmen selbstverständlich ist, auf Risiken zu
achten und Potentiale für die Gesundheit zu erkennen.
Sind Sicherheit und Gesundheit ein Bestandteil Ihrer
Unternehmenskultur, tragen sie langfristig zu Ihrem
unternehmerischen Erfolg bei.
Sie werden überrascht sein, wie gewinnbringend ein
Mehr an Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit für
Sie und Ihr Unternehmen sein kann. Sie können nur
gewinnen!
Der Stellenwert des Arbeitsschutzes und der damit verbundenen
Aspekte im Betriebsalltag lässt sich anhand von sechs Handlungs-
feldern beurteilen. Welche Felder das im Einzelnen sind und
welche Weiterentwicklungsmöglichkeiten sich mit ihnen verbinden,
können Sie auf dieser und den folgenden Seiten nachlesen.
Bevor man etwas beginnt, sollte das Ziel klar sein
Was wollen Sie bis wann erreicht haben? Die Ansatzmöglichkeiten
sind vielfältig, da die Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit in
nahezu jeder unternehmerischen Entscheidung eine Rolle spielen.
Die Erhaltung der Arbeitskraft Ihrer Beschäftigten wird davon nach-
haltig beeinflusst. Egal, ob Sie die Neuanschaffung einer Maschine
planen, Ihren Betrieb neu strukturieren oder den Pausenraum
neugestalten möchten – ein Profi denkt für die Zukunft mit und
spart dabei spätere Kosten und Mühen, die durch demotivierte Be-
schäftigte, hohe Ausfallzeiten, ungeeignete Maschinen und Werk-
zeuge entstehen können. Auch unnötige Qualitätsverluste durch
schlechte Arbeitsabläufe entstehen so gar nicht erst.
Gehen Sie mit gutem Beispiel voran und
nehmen Sie Ihre Beschäftigten mit.
Machen Sie Arbeitsschutz zum Kult in
Ihrem Unternehmen.

Die Handlungsfelder im Überblick

Sicherheit und
Gesundheit
Mit Arbeitsschutz gewinnen Sie!

Die Sicherheit und Gesundheit der Beschäf-
tigten wird bei allen wichtigen betrieblichen
Entscheidungen berücksichtigt. Von der An-
schaffung neuer Maschinen bis zur Gestal-
tung eines Pausenraums.

Führung

Als Vorbild haben Sie mehr Erfolg!

Die Unternehmensleitung ist entscheidender
Impulsgeber. Sie ist Orientierungspunkt und
Vorbild für die gesamte Belegschaft.
Kommunikation
Miteinander reden zahlt sich aus!
Besprechen Sie regelmäßig Probleme und
Lösungen sowie Ideen zum Arbeitsschutz
mit Ihren Beschäftigten auf Augenhöhe.
Beteiligung
Wer selbst mitgestalten kann,
leistet mehr!
Ihre Beschäftigten kennen den eigenen
Arbeitsplatz am besten. Nutzen Sie dieses
Wissen und beziehen Sie die Belegschaft
in wichtige Entscheidungen mit ein.
Fehlerkultur
Fehler sind wertvolle Lektionen!
Unternehmen, die Fehler sowie (Beinahe-)
Unfälle systematisch erfassen und zu-
sammen Lösungen erarbeiten, reduzieren
das Unfallrisiko erheblich.
Betriebsklima
Ein prima Klima ermöglicht gute
Arbeit und hohe Zufriedenheit!
Ein gutes Betriebsklima entsteht durch Wert-
schätzung, Vertrauen und Fairness. Auf
dieser Grundlage bleiben Ihre Beschäftigten
motiviert und produktiv.
Handlungsfeld Führung

eins ist sicher: Als Vorbild haben Sie mehr Erfolg!

Soziale Verantwortung
Als Unternehmerin oder Unternehmer stehen
Sie im Zentrum des Betriebsgeschehens. Sie
sind Orientierungspunkt und Vorbild für Ihre
gesamte Belegschaft. Ob Sie es wollen oder
nicht: Was Sie im Alltag vorleben, ist weg-
weisend und beispielgebend.
Nutzen Sie Ihre Vorbildfunktion für
Ihren eigenen Vorteil. Organisieren und
vereinbaren Sie betriebliche Routinen,
bei denen die Sicherheit und Gesund-
heit als Selbstverständlichkeit behan-
delt werden. Leben Sie die Aspekte des
Arbeitsschutzes bei Ihrer täglichen Ar-
beit – es wird sich auszahlen.
Mehr noch – wenn bemerkt wird, dass
sicheres und gesundes Arbeiten
der Chefin oder dem Chef wichtig
ist, steigern Sie die Aufmerksam-
keit dafür im gesamten Unternehmen.
Dann gehen Ihre Beschäftigten mit
„sicheren“ Augen und „gesunden“
Ohren (nicht nur) durch den Betrieb.

kurz gefragt

Handlungsfeld Führung

Kurz gefragt - schnell gecheckt

Gehen Sie als Unternehmerin/Unternehmer mit gutem Beispiel voran? Berücksichtigen Sie
in Ihren Entscheidungen die Sicherheit und Gesundheit Ihrer Beschäftigten?
Ich gebe meinen Beschäftigten angemessene Rückmeldungen zur ihrer Arbeitsqualität und zu ihrem Verhalten.

- Worüber gab es die letzte positive und negative Rückmeldung? War diese angemessen und wirksam?

Ich als Führungskraft unterstütze Rückmeldungen zum Verhalten.
- Wann kam das zuletzt vor?
- Wie lief diese Unterstützung ab?
- Woran erkenne ich, dass jemand Unterstützung benötigt?
Ich verhalte mich in Sachen Sicherheit und Gesundheit in der Regel vorbildlich.
- Woran können dies meine Beschäftigten und Kunden erkennen?

Praxistipps

Handlungsfeld Führung

Ein paar Praxistipps zum Einstieg

Geben Sie angemessene Rückmeldungenzum Verhalten
und zu der Qualität der Arbeit.
Rückmeldungen
- Jährliche Entwicklungsgespräche mit allen Beschäftigten
anhand von konkret gesammelten Erlebnissen.
Berücksichtigen Sie Überlegungen, Vorschläge
und Bedürfnisse Ihrer Belegschaft.
Berücksichtigen
- Monatliche Ideentreffen und monatliches Gesprächs-
angebot der Unternehmerin/des Unternehmers.
Nur Vorbilder können Führungskräfte werden. Übertragen
Sie nur jemandem Verantwortung, der die Sicherheit und
Gesundheit berücksichtigt und im Betriebsalltag mitdenkt.
Vorbilder
- Sicherheitsregeln gelten für alle, zu jeder Zeit. Das wird kontinuierlich
angesprochen.
Selbstverständlich gibt es noch weitere praktische
Tipps für Ihren Alltag. Der für Sie zuständige
Betriebsbetreuer der BGHM informiert Sie gerne.

Rat & Tat

Handlungsfeld Führung

Gute Führung bedeutet für
mich, für meine Beschäftigten da zu sein,
immer ein offenes Ohr zu haben und auch
Schwierigkeiten offen mit ihnen
zu besprechen.

Jörg Hellmann

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

Die BGHM unterstützt Sie mit Seminar-
und Weiterbildungsangeboten. Auf
unserer Webseite bghm.de finden Sie
eine Übersicht der Unternehmersemi-
nare
und der Führungskräfteseminare.
Ebenso erläutern Ihnen Ihre BGHM-Betriebs-
betreuer anhand eines Handlungsleitfadens
gerne, wie und mit welchen Maßnahmen Sie
als Unternehmensverantwortliche/-r in Sachen
Arbeitsschutz vorbildlich vorangehen können.

Medien zur Kampagne

Handlungsfeld Kommunikation

eins ist sicher: Miteinander reden zahlt sich aus!

Auf Augenhöhe
Dieser Grundsatz gilt auch für die sichere und
gesunde Gestaltung Ihrer Arbeitsbedingungen.
Regelmäßige lösungsorientierte Gespräche
miteinander (nicht übereinander) fördern gute
Ideen und Verbesserungen.
Das wirkt sich automatisch positiv auf
die Sicherheit und Gesundheit bei der
Arbeit in Ihrem Betrieb aus. Bieten Sie
Ihren Beschäftigten dazu regelmäßige
Möglichkeit und Raum. Egal ob zwischen
den Beschäftigten untereinander oder
über Hierarchiegrenzen hinweg ist es
wichtig, auf Augenhöhe miteinander zu
reden - zum Beispiel darüber, wie sicher
und gesund miteinander gearbeitet
werden kann.
Sind solche Kommunikationsmög-
lichkeiten einmal etabliert, sind ein
kontinuierlicher Informationsfluss
und Verbesserungsprozess sicher-
gestellt. Reibungsverluste, leicht-
sinnige und gefährliche Improvisa-
tionen oder auch Konflikte werden
spürbar reduziert.

kurz gefragt

Handlungsfeld Kommunikation

Kurz gefragt - schnell gecheckt

• Gespräche zwischen mir und meinen Beschäftigten sind lösungs- und sachorientiert.
- Wann haben Sie zuletzt ein Gespräch mit Ihren Beschäftigten geführt?
- Was war daran „lösungsorientiert“ und „sachorientiert“?
• Ich informiere über Dinge, die die jeweiligen Arbeitsbereiche meiner Beschäftigten betreffen.
- Worüber informieren Sie Ihre Beschäftigten genau?
- Sind diese Informationen sinnvoll aufbereitet/angepasst?
• Ich habe Regelungen für den Notfall im Betrieb eindeutig und verlässlich festgelegt.
- Woran erkenne ich einen Notfall?
- Wie sind Sie und Ihre Beschäftigten darauf vorbereitet?
- Weiß jeder, was im Notfall zu tun ist?

Praxistipps

Handlungsfeld Kommunikation

Ein paar Praxistipps zum Einstieg

Sachliche Gespräche
Gestalten Sie Gespräche konstruktiv und sachorientiert.
- Festgelegte Gesprächsregeln gelten für alle: Ausreden
lassen, nicht vorwurfsvoll argumentieren, an Lösungen
arbeiten/Lösungen suchen und keine Schuldzu-
weisung betreiben
Notfallplan
Tritt ein Notfall ein (Verletzungen, Unfall, Brand etc.),
sind in Ihrem Betrieb die weiteren Abläufe klar und
verlässlich geregelt.
- Einen Notfall-Telefon-Kommunikationsplan hat
jeder in der Tasche und die gesamte Belegschaft testet
einmal im Jahr den Ernstfall
Informationswege
Geben Sie Informationen, die einzelne oder mehrere
Abteilungen betreffen kontinuierlich und in fest definierter
Form weiter:
- Eine morgendliche Einsatzbesprechung ist Pflicht
Informieren
Informationen zur Unternehmensentwicklung
(Jahresbilanz) erfolgen regelmäßig.

Rat & Tat

- Vor der Weihnachtsfeier gibt es Zahlen, Daten und
Fakten zum Unternehmen.
Personalgespräche
Personalgespräche finden regelmäßig und systematisch statt.
- Einmal im Jahr gehen Vorgesetzte eine Checkliste
„was kann ich, was will ich, was muss ich,
wo stehe ich“ durch.
Selbstverständlich gibt es noch weitere praktische
Tipps für Ihren Alltag. Der für Sie zuständige
Betriebsbetreuer der BGHM informiert Sie gerne.

Handlungsfeld Kommunikation

Meine Beschäftigten bringen jeden Tag
eine klasse Leistung. Auch deswegen
gehört für mich als Unternehmerin der
morgendliche Rundgang mit kurzen Ge-
sprächen durch die Schreinerei zu meinem
Alltag. Bei individuellen Anliegen biete ich
immer die Möglichkeit zu einem
Vier-Augen-Gespräch.

Gertraud Maiwald

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

Damit es kommunikativ in Ihrem Betrieb
rund läuft, bietet Ihnen die BGHM auf Ihre
Unternehmensgröße zugeschnittene Infor-
mationsangebote. Dazu gehören auch eine
musterhafte Wertevereinbarung sowie ver-
schiedene Best-Practice-Beispiele, die einen
Einblick ermöglichen, wie andere Unter-
nehmen eine gute Kommunikation in ihrem
Betrieb etabliert haben.
Die BGHM unterstützt Sie mit Seminar-
und Weiterbildungsangeboten. Auf
bghm.de finden Sie eine Übersicht und
erste Information zu den Seminaren für
Führungskräfte
sowie für die Gestaltung
sozialer Beziehungen am Arbeitsplatz
.

Medien zur Kampagne

Handlungsfeld Beteiligung

eins ist sicher: Wer selbst mitgestalten kann, leistet mehr!

Beschäftigte einbeziehen
Welche Unternehmerin und welcher Unternehmer
möchte nicht, dass die Beschäftigten mitdenken?
Was liegt da näher, als sie bei relevanten Ent-
scheidungen mit einzubeziehen, sie Verantwortung
tragen zu lassen?
Nutzen Sie das wertvolle Wissen Ihrer
Beschäftigten und fragen Sie aktiv nach.
Was kann am jeweiligen Arbeitsplatz, an
den Abläufen oder Arbeitsmitteln verbessert
werden?
Ihre Belegschaft wird dieses Vertrauen zu
schätzen wissen und sich darüber freuen,
Sie mit der eigenen Erfahrung und Kom-
petenz unterstützen zu können.
Ihre Belegschaft wird dieses Ver-
trauen zu schätzen wissen, Sie mit
der eigenen Erfahrung und Kompe-
tenz unterstützen zu können. Das
steigert die Motivation und letztlich
auch die Leistungsfähigkeit Ihrer
Beschäftigten. Ihre BGHM-Betriebs-
betreuer informieren Sie gerne über
die zugehörigen Angebote.

kurz gefragt

Handlungsfeld Beteiligung

Kurz gefragt - schnell gecheckt

Gibt es für Ihre Beschäftigten systematisch die Möglichkeit Verbesserungsvorschläge und Ideen einzureichen?
Wenn Ihnen ein Einfall oder Vorschlag präsentiert wird, haben Sie Vertrauen und geben Sie der/dem
Beschäftigten die Möglichkeit, Verbesserungsvorschläge bei der Arbeit auch auszuprobieren?
- Wann gab es zuletzt einen Vorschlag einer/eines Beschäftigten?
- Wie sind Sie damit umgegangen?
Geben Sie Ihren Beschäftigten bei Maßnahmen zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit die Möglichkeit zur Mitsprache?
- Wann haben Sie eine solche Maßnahme zuletzt durchgeführt?
- Wie haben die Beschäftigten reagiert?
Werden Verbesserungsvorschläge bei Ihnen immer erfasst und umgesetzt?
- Was ist die aktuellste Verbesserungsidee?
- Was passiert mit dieser Idee?

Praxistipps

Handlungsfeld Beteiligung

Ein paar Praxistipps zum Einstieg

Vorschläge annehmen
Gute Einfälle oder Vorschläge lassen sich bei der Arbeit
umsetzen bzw. werden Verbesserungsvorschläge erfasst,
dokumentiert und dann umgesetzt.
- Jede/r Beschäftigte sollte pro Jahr mindestens
einen ausgearbeiteten Verbesserungsvorschlag einbringen
und in eine „Innovation-Box“ werfen. Die Auswertung erfolgt in
festen zeitlichen Abständen und in transparenter Form für alle.
Gemeinsame Maßnahmen
Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und
Gesundheit bei der Arbeit werden gemeinsam
besprochen.
- Die Chefin/der Chef möchte mehr Sicherheit und
lässt die Belegschaft mit entscheiden, was dafür angeschafft
wird. Die spätere Nutzung ist dann verpflichtend.
Gefährdung besprechen
Gefährdungsbeurteilungen werden gemeinsam besprochen.
- Die Formulare müssen zur Praxis passen. Dazu
findet einmal pro Jahr eine Besprechung statt.

Rat & Tat

Selbstverständlich gibt es noch weitere praktische
Tipps für Ihren Alltag. Der für Sie zuständige
Betriebsbetreuer der BGHM informiert Sie gerne.

Handlungsfeld Beteiligung

Bei uns geht Sicherheit vor Produktion.
Dabei setzen wir auf einen kontinuierlichen
Verbesserungsprozess, an dem unsere
Beschäftigten maßgeblich beteiligt sind.

Carsten Kinner

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

Natürlich zahlt sich Ihr Engagement auch
aus. Mit dem Sicherheitspreis der BGHM
werden Maßnahmen ausgezeichnet, die
in vorbildlicher oder innovativer Weise
Arbeitsunfälle oder die Entstehung bzw.
Verschlimmerung von Berufskrankheiten
wirksam verhindern. Mehr Informationen
erhalten Sie unter
sicherheitspreis.bghm.de.

Auf bghm.de können Sie sich vorab über
unsere bewährten Beratungsangebote
informieren. Sprechen Sie mit Ihrem
BGHM-Betriebsbetreuer, der Sie dazu
gerne ausführlich berät.
Über die für Sie zuständige Auf-
sichtsperson der BGHM können Sie
ein Paket mit wichtigen Informa-
tionen rund um die BGHM und das
Thema Sicherheit und Gesundheit
bei der Arbeit bestellen. Diese
BGHM-Starterbox enthält Medien
mit Basisinformationen für neue
Betriebe sowie ein Unterstützungs-
angebot zur Einführung eines inner-
betrieblichen Vorschlagswesens zum
Thema Arbeitsschutz. In der Starter-
Box können zudem Verbesserungs-
vorschläge gesammelt werden.

Medien zur Kampagne

Handlungsfeld Fehlerkultur

eins ist sicher: Fehler sind wertvolle Lektionen!

Fehler = Nutzen ?
In einer funktionierenden Fehlerkultur geht es
nicht um Vorwürfe. Es geht darum, Lehren aus
Fehlverhalten zu ziehen, Arbeit fehlertolerant
oder fehlersicher zu gestalten und andere
zugleich davor zu bewahren, gleiche oder
ähnlich gelagerte Fehler zu begehen.
Sehen Sie jeden Fehler als Chance...
Ist ein Fehler passiert, ist das immer
unangenehm. Doch wer einen Fehler
gemacht hat und ihn vertuscht oder
nicht korrigiert, begeht bereits einen
zweiten! Trennen Sie nach Konse-
quenzen: Katastrophen wie tödliche
Arbeitsunfälle müssen verhindert
werden, um jeden Preis.
Die entsprechenden Sicherheits-
systeme dazu müssen fehlerfrei
sein. Lassen Sie es darüber hin-
aus grundsätzlich zu, dass Fehler
oder Fehlverhalten offen und
sanktionsfrei an- und besprochen
werden kann.

kurz gefragt

Handlungsfeld Fehlerkultur

Kurz gefragt - schnell gecheckt

Können in Ihrem Betrieb Fehler oder Probleme offen angesprochen werden, ohne dass
mit negativen Konsequenzen gerechnet werden muss?
- Wann gab es das letzte Mal einen Fehler, der Sie „richtig viel Geld“ gekostet hat oder der „schlimm hätte ausgehen können“?
- Wie sind Sie damit im Nachhinein umgegangen?
- Wie wollen Sie künftig mit Fehlern/Problemen umgehen?
- Wie nehmen Sie den Beschäftigten die Angst über Fehler und kritische Situationen zu sprechen?
Werden in Ihrem Betrieb Gesundheits- und Fehlerrisiken konsequent erfasst, ausgewertet und Maßnahmen abgeleitet?
- Wo sind Ihrer Meinung nach derzeit noch Gesundheits- und Fehlerrisiken vorhanden?
- Wie wird dann mit diesen Erkenntnissen umgegangen?
- Welche Arbeitsbedingung muss künftig - neben der Aufmerksamkeit eines jeden Einzelnen - noch verstärkt/verändert werden?
Findet bei Ihnen ein regelmäßiger Austausch über Arbeitserfahrungen statt, um ein Lernen aus Fehlern zu ermöglichen?
- Wann gab es zuletzt einen schwerwiegenden Fehler?
- Wie wurde dieser Fehler offenkundig?
- Ist dieser Fehler in Zukunft sicher vermeidbar?

Praxistipps

Handlungsfeld Fehlerkultur

Ein paar Praxistipps zum Einstieg

Offen ansprechen
Fehler und Probleme werden offen und ohne negative Konsequenzen
angesprochen. Dabei werden gleichzeitig Lösungen gesucht.
- Fehler können passieren. Ärger gibt es,
wenn man sie vertuscht oder die Schuld beim
Anderen sucht
Fehler auswerten
Gesundheits- und Fehlerrisiken werden genauso wie die Beinahe-
Unfälle erfasst und ausgewertet.
- Eine „QSR-Statistik“ (Qualitätssicherung mit Routinedaten) führt
der Qualitätsbeauftragte für die Auswertung im Quartalstreffen
der Schichtleiter.
Verbessernde Fehler
Aus Fehlern zu lernen und die Abläufe zu verbessern, ist
das Ziel.
- Wer es schafft, einen Fehler dauerhaft zu beseitigen,
bekommt eine Prämie, Belohnung oder Auszeichnung.

Rat & Tat

Selbstverständlich gibt es noch weitere praktische
Tipps für Ihren Alltag. Der für Sie zuständige
Betriebsbetreuer der BGHM informiert Sie gerne.

Handlungsfeld Fehlerkultur

Fehler zeigen uns, dass noch etwas
optimiert werden muss. In jedem Fehler
steckt eine Chance auf Weiterentwicklung
und Verbesserungen im Arbeitsschutz.
Deswegen ist es mir wichtig, offen über
Fehler mit meinen Kolleginnen und
Kollegen zu sprechen – nur so kommen
wir gemeinsam voran.

Richard Spies

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

Wenn Sie im Betrieb einen Fehler oder
nicht sicherheitsgerechte Verhaltens-
weisen bemerken, sprechen Sie die
betreffende Person unter vier Augen an:
Was lief verkehrt, wie soll es richtig lau-
fen und vor allem - warum sollte es richtig
laufen. Fragen Sie, was das Unterneh-
men tun kann - welche Arbeitsbeding-
ungen müssen verändert werden?
Mit Antworten auf diese zentralen Fragen
klären Sie nicht nur einzelne Beschäftigte
über das richtige und sicherheitsgerechte
Verhalten auf. Sie klären gleichzeitig
weitere Teile der Belegschaft auf –
davon profitiert Ihr gesamter Betrieb.
Als Unternehmerin oder Unternehmer
ist es wichtig und entscheidend, aus
Fehlern Lehren zu ziehen. Nur so
können menschliches Leid, Ausfälle
von Arbeitskräften, etwaige Unfall-
kosten, Schäden an Maschinen oder
Material künftig vermieden werden.

Die BGHM unterstützt Sie durch Infor-
mationsschriften sowie beispielhaften
Verfahrensvorschlägen und Routinen,
damit Sie Ihre eigene Fehlerkultur kon-
zipieren können. Auch wenn Sie bereits
eine solche Kultur eingeführt
haben, können Sie daraus weitere Ideen
und Anregungen erhalten. Die BGHM
unterstützt Sie mit Seminar- und Weiter-
bildungsangeboten
.

Medien zur Kampagne

Handlungsfeld Betriebsklima

eins ist sicher: Ein prima Klima ermöglicht gute Arbeit und Zufriedenheit!

Normen und Werte
Ein Betriebsklima, das von Vertrauen, Aufmerk-
samkeit und einer positiven Haltung geprägt ist,
schafft beste Voraussetzungen für Ideen und
Optimierungen für eine sichere und gesunde
Unternehmenskultur.
Führungskräfte und Beschäftigte identi-
fizieren sich in einem guten sozialen
Klima stark mit Ihrem Betrieb und den Nor-
men und Werten, die darin gelebt werden.
Es entsteht ein „gutes Gefühl“ zur Arbeit
und zum Arbeitgeber.
Auch akzeptiert die gesamte Belegschaft
Einstellungen und Verhaltensweisen, die
Sie ihnen vorleben in erhöhtem Maße.
Das stärkt zudem die Verantwor-
tungsbereitschaft Ihrer Mitarbeiter-
innen und Mitarbeiter, sich sicher
zu verhalten und weiterzuentwickeln.

kurz gefragt

Handlungsfeld Betriebsklima

Kurz gefragt - schnell gecheckt

Unterstützen sich Ihre Beschäftigten im Kollegenkreis gegenseitig?
- Wo gab es das letzte Mal Unterstützungsprobleme?
- Was war die Ursache dafür?
- Wie soll es künftig laufen?
- Wie gelingt es, dass alle „ihren Teil“ der Verantwortung tragen?
Werden in Ihrem Betrieb Konflikte sofort angesprochen und geklärt?
- Wann gab es einen massiven Konflikt?
- Wer war beteiligt?
- Warum ist es eskaliert?
- Wie und womit konnte der Konflikt überwunden werden?
Unterstützen Sie als Arbeitgeberin/Arbeitgeber Ihre Beschäftigten dabei, dass sich die Kolleginnen/Kollegen
untereinander verstehen, kennenlernen und auch Probleme offen ansprechen können?
- Wie könnte diese Unterstützung aussehen?

Praxistipps

Handlungsfeld Betriebsklima

Ein paar Praxistipps zum Einstieg

Im Kollegenkreis unterstützt man sich.
Gemeinsam
- Jeder hilft jedem, wenn nötig. Die
Arbeit ist erst fertig, wenn alle fertig sind.
Konflikte lösen
Konflikte werden angesprochen und geklärt
- Lästern, ausfällig werden und Ähnliches werden
offen besprochen – immer mit dem Ziel, Missstände zu
beheben und Missstimmung nicht aufkommen zu lassen.
Teambildung
Die Menschen, die gut zusammenpassen,
zusammen arbeiten lassen.
- Bei der Personalauswahl entscheidet
das Team mit
Zusammenwachsen
Das Kennenlernen und der Austausch werden gefördert.

Rat & Tat

- Wir machen jedes Jahr drei Tage eine
gemeinsame Weiterbildung, mit Übernachtung.
Selbstverständlich gibt es noch weitere praktische
Tipps für Ihren Alltag. Der für Sie zuständige
Betriebsbetreuer der BGHM informiert Sie gerne.

Handlungsfeld Betriebsklima

Ein gutes Betriebsklima und erfolgreicher
Arbeitsschutz gehören unmittelbar zu-
sammen. Wenn Beschäftigte Freude an der
Arbeit haben und sich mit dem Unter-
nehmen identifizieren, dann ziehen sie an
einem Strang, wenn es um die Sicherheit
und Gesundheit ihrer Kolleginnen und
Kollegen geht.

Frank Gaßmann

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

Ihr BGHM-Betriebsbetreuer berät Sie
gerne, wie beispielsweise eine Betriebs-
aktion bei Ihnen durchgeführt werden
kann. Darin vermitteln Fachleute der
Berufsgenossenschaft der jeweils vor
Ort befindlichen Belegschaft, welche
Aspekte sich mit der Sicherheit und
Gesundheit im Betrieb verbinden und
sensibilisieren Ihre Beschäftigten
für die Sicherheit und Gesundheit bei
der Arbeit.
Auf bghm.de finden Sie vorab nähere
Erstinformationen zu unseren Betriebs-
aktionen
und zum BGHM-Seminar
"Gestaltung sozialer Beziehungen am
Arbeitsplatz"
.

Medien zur Kampagne

Handlungsfeld Sicherheit und Gesundheit

eins ist sicher: Mit Arbeitsschutz gewinnen Sie!

Sicherheit und Vertrauen
Wenn es gelingt, die Sicherheit und Gesundheit
bei der Arbeit zu einem festen Bestandteil der täg-
lichen Arbeit zu machen, entfallen „nervige“ Diskus-
sionen über das Tragen einer Schutzbrille oder die
„500 Euro mehr“ für eine Sicherheitsschaltung an
einer Maschine.
Die so gesparte Zeit kann produktiv
genutzt werden und schafft Kapazi-
täten, gute Ideen zu durchdenken
und umzusetzen. Der Arbeitsschutz
geht dann zunehmend „in Fleisch
und Blut“ über und wird so zum echten
Mehrwert.
Unternehmen mit sicheren und
gesunden Arbeitsbedingungen
verfügen über ein positives
Image, eine verbesserte Wirt-
schaftlichkeit und profitieren
davon durch gute Bewerbungen
von Fachkräften.

kurz gefragt

Handlungsfeld Sicherheit und Gesundheit

Kurz gefragt - schnell gecheckt

Wie steht es um die Aspekte der Sicherheit und Gesundheit in Ihrem Betrieb?
In meinem Unternehmen gibt es festgelegte und dokumentierte Ziele zur Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit.
- Wie genau und wie realistisch sind diese Ziele formuliert?
- Wird die Zielerreichung gemessen?
- Würden die Beschäftigten oder Außenstehende die Ziele erkennen?
Als Unternehmensverantwortlicher sorge ich für ein sicheres und gesundes Arbeiten meiner Beschäftigten.
- Wo gab es in letzter Zeit Handlungsbedarf/was habe ich verbessern müssen?
- Infomieren mich meine Beschäftigten von sich aus über Verbesserungen?
- Fallen mir positive Beispiele aus den vergangenen Monaten dazu ein?
Existiert eine Vereinbarung/ein Leitbild, in dem Schutzziele festgeschrieben sind?

Praxistipps

Handlungsfeld Sicherheit und Gesundheit

Ein paar Praxistipps zum Einstieg

Legen Sie die Ziele zur Sicherheit und Gesundheit bei
der Arbeit eindeutig fest.
Ziele ansagen
- Keine Verletzungen bei der Arbeit!
Betonen Sie, wie wichtig Ihnen sicheres und
unfallfreies Arbeiten ist.
Unfallfrei
- Monatliche Ideentreffen und monatliches Gesprächs-
angebot der Unternehmerin/des Unternehmers.
Fördern Sie das Wohlbefinden und die Gesundheit
Ihrer Beschäftigten.
Gesundheit
- Rückentrainings mit Physiotherapeut, Einführung eines
Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM), Durchführung
von Gesundheits- oder auch Wandertagen.
Regeln Sie Zuständigkeiten, Arbeitsanweisungen
und Kompetenzen klar und eindeutig.
Geregelt

Rat & Tat

- Stellenbeschreibung mit Entscheidungsgrenzen und
Entscheidungspflichten sowie Pflichtaufgaben.
Nutzen und pflegen Sie Ihr neues Image.
Imagepflege
- Sicherheit und Gesundheit auf Werbeartikeln, der
Firmenkleidung oder Firmen-Slogans verwenden /aufnehmen.
Selbstverständlich gibt es noch weitere praktische
Tipps für Ihren Alltag. Der für Sie zuständige
Betriebsbetreuer der BGHM informiert Sie gerne.

Handlungsfeld Sicherheit und Gesundheit

Arbeitsschutz bedeutet für uns, die Be-
schäftigten zu schützen – gegen alle sicht-
baren und unsichtbaren Gefahren. Diesen
Leitgedanken berücksichtigen wir in unserem
gesamten unternehmerischen Handeln.

Florian Probst

Wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite

Wenn Sie in Ihrem Unternehmen ein
gutes Arbeitsschutzmanagement-
system einführen möchten, bietet die
BGHM beispielsweise für Unternehmen
mit eine Größe von bis zu 250 Beschäf-
tigten das Gütesiegel „Sicher mit System“
an. Bei diesem Angebot begleitet und
berät Sie ein Betriebsbetreuer bei der
Einführung eines professionellen Arbeits-
schutzmanagementsystems.
Auch wenn Sie eine neue Maschine
einkaufen möchten, liefern wir Ihnen
eine Planungshilfe, damit Sie eine
präzise Produktanforderung für Her-
steller formulieren können. Darüber
hinaus finden Sie auf bghm.de viele
weitere Hilfen für die betriebliche
Praxis
.

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